Fragen an Oma und Opa – und wie du die Antworten aufnimmst
Kurz gesagt. Gute Fragen an Oma und Opa sind offen und konkret: „Erzähl mal, wie sah dein Kinderzimmer aus?“ bringt mehr als „Hattest du eine schöne Kindheit?“. Unten findest du 60 Fragen, nach Themen sortiert. Schreib die Antworten nicht nur auf, nimm sie auch auf: mit dem Handy, in kurzen Aufnahmen, verteilt auf viele Besuche, statt in einem langen Interview. Frag vorher, ob es in Ordnung ist, und speichere jede Aufnahme noch am selben Tag an einem sicheren, privaten Ort. In Dear Moment kannst du eine Sprachnotiz aufnehmen, sie als Text mitschreiben lassen und nur mit den Familienmitgliedern teilen, die du auswählst.
Fragen an Oma und Opa nach Themen
Du musst nicht alle Fragen auf einmal stellen. Nimm zu jedem Besuch oder Anruf eine oder zwei mit. Wenn ein Thema nicht ankommt, geh zum nächsten über. Fragen, die mit „Erzähl mal …“ oder „Wie war das, als …“ anfangen, funktionieren besser als Fragen, auf die man mit Ja oder Nein antworten kann. Die Liste passt auch, wenn dein Kind für die Schule ein Interview mit den Großeltern führen soll.
Kindheit und Elternhaus
- Erzähl mal von dem Haus oder der Wohnung, in der du aufgewachsen bist. Was hast du von deinem Bett aus gehört?
- Was gab es bei euch an Festtagen zu essen, als du klein warst?
- Womit hast du am liebsten gespielt, und mit wem?
- Wie waren deine Eltern? Was hast du von ihnen gelernt?
- Wofür hast du als Kind Ärger bekommen?
- Was konntest du in meinem Alter, was heute kaum noch jemand lernt?
Schule und Jugend
- Wie bist du zur Schule gekommen? Zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus?
- Welches Fach mochtest du, und an welche Lehrerin oder welchen Lehrer denkst du heute noch?
- Was hast du nach der Schule gemacht, wenn keine Erwachsenen in der Nähe waren?
- Welche Musik hast du mit 16 gehört?
- Was war der größte Blödsinn, den du je angestellt hast?
- Welches Lied kannst du heute noch auswendig?
Kennenlernen und Liebe
- Wie habt ihr euch kennengelernt, du und Opa (oder Oma)? Was war dein erster Eindruck?
- Wie lief euer erstes richtiges Treffen ab?
- Wie war eure Hochzeit? Woran erinnerst du dich von dem Tag noch genau?
- Wo habt ihr zuerst zusammen gewohnt?
- Worüber habt ihr euch am meisten gestritten, und wie habt ihr euch wieder vertragen?
Arbeit und Alltag
- Was war deine erste Arbeit, und was hast du dir vom ersten Geld gekauft?
- Wie lief ein Arbeitstag bei dir ab?
- Welche Arbeit hast du am liebsten gemacht?
- Was hat damals ein Brot gekostet, und was ein Kinobesuch?
- Wie habt ihr euch ohne Handy und Internet verabredet, und wie habt ihr Neuigkeiten erfahren?
- Wohin seid ihr in den Urlaub gefahren, und wie seid ihr hingekommen?
Feste, Essen und Rezepte
- Wie habt ihr früher Weihnachten gefeiert? Was gab es zu essen?
- Welches Gericht hat deine Mutter oder deine Oma am besten gekocht?
- Wie machst du deinen Apfelkuchen (oder Kartoffelsalat oder Gulasch)? Erzähl es so, wie du es wirklich machst.
- Welchen Geburtstag hast du nie vergessen?
- Welche Familientradition hast du von deinen Eltern übernommen?
- Was hat bei euch an Feiertagen immer jemand gesagt oder gemacht?
Eltern werden, Großeltern sein
- Wie war Mama oder Papa als Baby? Und wie war ich?
- Was war schwer daran, Kinder großzuziehen, und was hat dir dabei geholfen?
- Was ist heute bei der Erziehung anders als damals?
- Wie hast du erfahren, dass du Oma (oder Opa) wirst?
- Was machst du am liebsten mit deinen Enkeln?
- Wie waren deine eigenen Großeltern?
Die Welt von damals
- Was hat sich am meisten verändert, seit du so alt warst wie ich?
- An welches Ereignis aus den Nachrichten erinnerst du dich genau? Wo warst du, als du davon gehört hast?
- Wann hattet ihr das erste Telefon, den ersten Fernseher, das erste Auto?
- Was vermisst du von früher, und was überhaupt nicht?
- Bist du einmal in eine andere Stadt oder ein anderes Land gezogen? Wie war der Anfang dort?
Haus, Garten und Handwerk
- Was hast du selbst gebaut, genäht oder repariert, das es heute noch gibt?
- Wer hat dir beigebracht, wie man etwas repariert, strickt oder näht?
- Was habt ihr früher im Garten angebaut, und was habt ihr damit gemacht?
- Welche Haustiere hattet ihr, und wie hießen sie?
- Was reparierst du bis heute lieber selbst, statt jemanden zu holen?
Älterwerden und das Leben heute
- Was gefällt dir am Älterwerden besser, als du gedacht hättest?
- Wie alt fühlst du dich, und woran liegt das?
- Was machst du heute, wofür du früher keine Zeit hattest?
- Wen aus deiner Jugend würdest du gern noch einmal treffen?
Ratschläge und Rückblick
- Worauf bist du am meisten stolz?
- Was würdest du dir selbst mit 20 raten?
- Welche Entscheidung hat dein Leben am meisten verändert?
- Was sollen die Enkel von dir wissen?
- Was hast du erst spät gelernt und hättest es gern früher gewusst?
Lustige Fragen an Oma und Opa
- Was war das Lustigste, das dir je passiert ist?
- Hast du als Kind heimlich genascht? Hat dich jemand erwischt?
- Welches Tier hättest du gern gehabt?
- Was wolltest du als Kind werden?
- Wenn du einen Tag lang wieder zehn wärst, was würdest du machen?
- Kannst du mir ein Lied aus deiner Kindheit vorsingen?
Nachfragen und zuhören
Eine gute Frage reicht für eine Aufnahme. Danach kommt es aufs Nachfragen an: „Und dann?“ oder „Wie hat sich das angefühlt?“. Halte Pausen aus und füll die Stille nicht gleich mit der nächsten Frage. Oft kommt das beste Detail erst nach ein paar Sekunden. Und wenn eine Geschichte anders erzählt wird, als du sie kennst, korrigiere nicht.
Lass die Enkel fragen. Einem fünfjährigen Kind antworten Großeltern anders als einem Erwachsenen. Gib deinem Kind eine Frage mit und nimm die Antwort auf. Dann hast du die Stimme von Oma oder Opa und die deines Kindes in derselben Aufnahme.
Warum wir diesen Ratgeber geschrieben haben
Oma Nene hat meine Schwester Nargiz und mich zum großen Teil großgezogen, weil unsere Mutter lange arbeitete. Sie hat für uns gekocht, mit uns über die Schule geredet und uns sehr lieb gehabt. Wir standen ihr beide nah.
Oma Nene erzählte urkomische Geschichten davon, wie sie von Ronaldo geträumt hatte. Ich weiß noch, wie sie lachte, und ich erinnere mich an ihren Rat, das Leben so anzunehmen, wie es ist. Letztes Jahr ist sie gestorben. Wir haben Fotos von ihr, aber keine Aufnahme ihrer Stimme.
Fragenbücher wie „Oma, erzähl mal!“ sind zum Ausfüllen gedacht: Oma schreibt die Antworten selbst hinein. Das ist schön, wenn sie gern schreibt. Wir empfehlen, die Antworten zusätzlich aufzunehmen, weil man auf einer Aufnahme auch hört, wie jemand lacht, zögert und erzählt. In diesem Ratgeber geht es deshalb vor allem ums Anfangen und nur wenig um Technik.
Kurze Aufnahmen statt eines langen Interviews
Einige Anleitungen für ein Interview mit den Großeltern beschreiben ein richtiges Gespräch am Tisch: eine Liste mit Fragen, ein ruhiger Raum, eine Stunde oder länger. Das kann gut gehen. Aber ein förmliches Interview schiebt man leicht vor sich her, und manche Großeltern fühlen sich dabei wie in einer Prüfung.
Kurze Aufnahmen sind für alle einfacher: 30 Sekunden bis 2 Minuten, aufgenommen, wenn es gerade passt – beim Sonntagsessen, im Videoanruf, während Opa das Baby auf dem Arm hat. Kurze Aufnahmen hört man sich später auch eher an. Eine Aufnahme von einer Minute spielt man ab, eine Datei von 90 Minuten meistens nicht.
Das war bei einem Tanzabend im Gemeindesaal, im Frühjahr 1962. Er hat zuerst meine Schwester gefragt, weißt du. Sie hat Nein gesagt, also ist er zu mir gekommen. Er ist mir zweimal auf die Füße getreten, und beim nächsten Tanz habe ich trotzdem Ja gesagt.
Was du außer den Antworten aufnehmen kannst
Fang mit Kleinigkeiten an. Die sind schnell aufgenommen, und gerade die vergisst man leicht:
- Das Lachen. Auf Kommando lacht niemand. Lass die Aufnahme nach einer Geschichte einfach weiterlaufen.
- Der Name deines Kindes. So, wie Oma oder Opa ihn ausspricht, und alle Kosenamen für die Enkel.
- Eine Begrüßung oder ein Abschied. Der Satz, mit dem Opa immer ans Telefon geht, oder das, was Oma vor dem Auflegen sagt.
- Ein Lied oder ein Schlaflied. Vor allem eins, das Oma und Opa dir vorgesungen haben, oder eins aus ihrer eigenen Kindheit.
- Ein Rezept, mündlich erzählt. Die Version mit „eine Handvoll“ und „so lange, bis es passt“, die auf keinem Rezeptzettel steht.
- Eine Gutenachtgeschichte für ein Enkelkind. Dein Kind kann sie sich abends immer wieder anhören.
- Dialekt und Muttersprache. Redensarten, Segenssprüche und Kosenamen, auf Platt, auf Schwäbisch oder in der Sprache, in der Oma und Opa aufgewachsen sind.
- Ein Rat. Frag: „Was sollen die Kinder von dir wissen?“ Dann sag nichts mehr.
So nimmst du die Antworten mit dem Handy auf
Du brauchst kein Mikrofon und keine besondere App. Die Sprachmemo-App auf deinem Handy reicht. Wichtiger sind ein ruhiger Raum und ein paar Gewohnheiten:
- Jedes Mal vorher fragen. Sag, wofür die Aufnahme ist: „Das ist für die Kinder, nicht zum Posten.“ Nimm nie heimlich auf.
- Das Handy auf den Tisch legen. Etwa eine Armlänge entfernt, mit dem Display nach unten. Wer ein Handy wie ein Mikrofon vors Gesicht gehalten bekommt, wird meistens steif.
- Für Ruhe sorgen. Fernseher und Radio aus, weg vom Kühlschrank, von der Dunstabzugshaube und vom Fenster. Polstermöbel helfen, eine geflieste Küche hallt.
- Die ersten zehn Sekunden anhören. Spiel den Anfang ab, bevor du weitermachst. Besser, du merkst einen Fehler jetzt als erst zu Hause.
- Die richtige Tageszeit wählen. Wenn Oma oder Opa schnell müde wird, halte die Aufnahmen kurz und nimm zu der Tageszeit auf, zu der es am besten geht.
- Weiterlaufen lassen. Drück nicht gleich auf Stopp, wenn die Geschichte zu Ende ist. Das Lachen, das „Ach, und noch was“, der Streit um die Jahreszahl: Oft ist das der beste Teil.
- Datum und Namen festhalten. Sag beides am Anfang der Aufnahme oder schreib es direkt danach auf. In zehn Jahren weiß niemand mehr, welches Weihnachten das war.
Wenn Oma und Opa weit weg wohnen
Wohnen die Großeltern in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land, hören deine Kinder sie vielleicht vor allem am Telefon oder im Videoanruf. Auch diese Gespräche kannst du aufnehmen:
- Telefonate auf dem iPhone. In bestimmten Regionen und Sprachen kann das iPhone einen Anruf aufnehmen. Laut Apple hören beide Seiten einen Hinweis, dass der Anruf aufgenommen wird, und die Aufnahme wird in der App „Notizen“ gespeichert. Apple weist auch darauf hin, dass die andere Person mit der Aufnahme einverstanden sein muss.
- Lautsprecher und ein zweites Gerät. Stell das Telefonat auf Lautsprecher und nimm mit einem anderen Handy oder einem Tablet auf. Die Qualität ist schlechter, aber es klappt mit jedem Telefon und jeder Anruf-App.
- Videoanrufe. Bitte Oma oder Opa, das Handy ruhig und nah zu halten. Oder bitte jemanden vor Ort, eine kurze Aufnahme zu machen und sie dir zu schicken.
Ob und wie du ein Telefonat aufnehmen darfst, hängt vom Land ab. In Deutschland ist es nach § 201 StGB strafbar, das nicht öffentlich gesprochene Wort eines anderen unbefugt aufzunehmen. In Österreich und in der Schweiz gelten eigene Gesetze, die davon abweichen können. Sag also immer vorher Bescheid und frag, ob es in Ordnung ist.
Wenn deine Familie mehrere Sprachen spricht, nimm in der Sprache auf, in der Oma oder Opa denkt und Witze macht. In einer Zweitsprache wirken Geschichten oft blass. Schreib danach eine kurze Notiz auf Deutsch dazu, damit alle wissen, worum es geht.
Wenn Oma oder Opa krank ist oder vergesslich wird
Halte die Aufnahmen kurz. Vertraute Themen und alte Lieder klappen oft besser als Fragen nach Jahreszahlen und Namen. Ist es ein schlechter Tag, versuch es an einem anderen. Oder nimm einfach auf, wie Oma oder Opa mit den Kindern redet.
Aufnahmen sicher aufbewahren
Viele Aufnahmen gehen später verloren. Die Datei bleibt in der Sprachmemo-App, in einem Chat oder auf einem alten Handy und ist weg, wenn das Handy ersetzt oder der Chat gelöscht wird. Erledige deshalb noch am selben Tag drei Dinge:
- Benennen. Wer, was, wann: „Oma Ursula, Schlaflied, 12. Oktober 2026“.
- Eine zweite Kopie anlegen. An einem anderen Ort als auf dem Handy, mit dem du aufgenommen hast.
- Eine Zeile dazuschreiben. Worum es in der Geschichte geht, wer dabei war und was man wissen muss, um sie zu verstehen.
Überleg auch, wo die Aufnahmen landen. Oma und Opa haben einer Aufnahme für die Familie zugestimmt, nicht einem öffentlichen Post. Bewahre die Aufnahmen an einem privaten Ort auf, und sei vorsichtig bei Diensten, die aus einer Stimme eine KI-Kopie machen. Frag Oma und Opa, bevor du ihre Stimme bei so einem Dienst hochlädst.
Aufnahmen in Dear Moment
Dear Moment ist ein privates Familientagebuch für Fotos, Videos, Texte und Sprachnotizen. Du kannst in der App eine Sprachnotiz aufnehmen, und Dear Moment schreibt sie als Text mit. So lässt sich eine Aufnahme anhören und auch nachlesen. Jeder Moment hat ein Datum. Deshalb stehen die Aufnahmen neben den Fotos vom selben Tag, alles an einem Ort und nach Datum sortiert. Bei jedem Moment entscheidest du, wer ihn sieht: Omas Schlaflied teilst du mit der ganzen Familie, eine andere Aufnahme behältst du nur für dich. Familienmitglieder öffnen, was du teilst, über einen privaten Link, ohne App und ohne Konto.
Nichts wird öffentlich gepostet, es gibt keine Werbung, deine Daten werden in der EU gespeichert, und deine Momente, auch die Sprachaufnahmen, werden nie zum Trainieren von KI-Modellen verwendet. Du kannst jederzeit alles exportieren lassen. Wenn du auch die ersten Jahre deines Kindes festhalten willst, lies unseren Ratgeber zur Babytagebuch-App.
Häufige Fragen
Welche Fragen kann ich Oma und Opa stellen?
Offene Fragen zu Kindheit, Schule, Kennenlernen, Arbeit, Festen und Rezepten. Fang mit „Erzähl mal …“ an, zum Beispiel: „Erzähl mal von dem Haus, in dem du aufgewachsen bist.“ Eine Frage pro Aufnahme reicht. Nachfragen wie „Und dann?“ bringen oft die besten Details.
Welche Fragen passen für ein Schulinterview mit den Großeltern?
Fragen, die zeigen, wie anders das Leben früher war, zum Beispiel Frage 7 (Schulweg), 8 (Lieblingsfach), 21 (Preise von damals), 22 (ohne Handy und Internet) und 38 (das erste Telefon, der erste Fernseher). Lass dein Kind die Fragen selbst stellen und die Antworten mit dem Handy aufnehmen. Dann kann es sie für die Schule in Ruhe aufschreiben.
Welche Fragen passen besonders für Opa?
Alle Fragen auf der Liste passen für Oma und für Opa. Wenn Opa nicht gern über Gefühle redet, fang mit etwas Konkretem an: mit seiner ersten Arbeit (Frage 18), mit Dingen, die er gebaut oder repariert hat (Frage 41), oder mit dem ersten Auto (Frage 38). Oft erzählt er dann von selbst weiter.
Wie nehme ich die Stimme von Oma oder Opa am besten auf?
Mit dem Handy, das du schon hast. Leg es zwischen euch auf den Tisch, statt es Oma oder Opa vors Gesicht zu halten, und mach lieber bei vielen Besuchen kurze Aufnahmen als ein langes Interview. Fang mit Kleinigkeiten an, etwa mit dem Lachen oder damit, wie Oma oder Opa den Namen deines Kindes sagt.
Brauche ich ein Mikrofon?
Nein. Ein aktuelles Handy in einem ruhigen Raum, etwa eine Armlänge entfernt, reicht. Mach den Fernseher aus, setz dich nicht neben die Dunstabzugshaube und hör dir die ersten Sekunden an, bevor du weitermachst.
Wie nehme ich ein Telefonat mit Oma oder Opa auf?
Frag zuerst, dann nimm auf. Auf dem iPhone gibt es die Anrufaufnahme in bestimmten Regionen und Sprachen, und beide Seiten hören einen Hinweis, dass der Anruf aufgenommen wird. Oder du stellst das Telefonat auf Lautsprecher und nimmst mit einem zweiten Gerät auf. Kurze, regelmäßige Anrufe klappen besser als ein langes Gespräch.
Was, wenn Oma oder Opa nicht aufgenommen werden möchte?
Respektiere das, und nimm nicht heimlich auf. Erklär, dass die Aufnahme für die Enkel ist und nirgends veröffentlicht wird. Viele werden lockerer, wenn sie nur eine Geschichte vorlesen oder ein Lied singen sollen, statt über ihr Leben befragt zu werden.
In welcher Sprache soll ich aufnehmen?
In der Sprache oder dem Dialekt, in dem Oma oder Opa denkt und Witze macht. In einer Zweitsprache wirken Geschichten oft blass. Schreib danach eine kurze Notiz auf Deutsch dazu, damit alle in der Familie wissen, worum es geht.
Quellen
- Anrufaufnahme auf dem iPhone, geprüft am 15. Oktober 2026: Apple Support, „Anruf auf dem iPhone aufnehmen und transkribieren“
- Heimliche Aufnahmen in Deutschland, geprüft am 15. Oktober 2026: § 201 StGB, „Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“
- Fragenbuch zum Ausfüllen, geprüft am 15. Oktober 2026: Elma van Vliet, „Oma, erzähl mal!“ bei ebook.de
- Dear Moment: Preise und häufige Fragen, Datenschutzerklärung (auf Englisch), unser Team (auf Englisch)
Stell die erste Frage noch diese Woche. Teste Dear Moment 14 Tage kostenlos, danach kostet es im Euroraum 6,99 € im Monat oder 39,99 € im Jahr. Wenn du vor dem Ende des Probeabos kündigst, zahlst du nichts.
